Rennbericht: RCK Challenge beim EMC Marktoberdorf e.V.

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Am vergangenen Wochenende richtete der EMC Marktoberdorf einen Lauf zur RCK Challenge aus. Aufgrund der unsicheren Wettervorhersage sind leider nicht alle der 31 genannten Teilnehmer zum Rennen erschienen. Das Wetter war auf jeden Fall eines der großen Themen an diesem Wochenende. Während am Samstagmorgen bereits ein Schauer über die Anlage zog, trocknete die Sonne die Strecke recht schnell ab und einem Trainingstag stand nichts mehr im Wege. Bei trockenen und heißen Bedingungen wurde in Gruppen eingeteilt trainiert. Corona bedingt durften maximal 5 Fahrer gleichzeitig auf den Fahrerstand. Somit war die maximale Gruppengröße festgelegt.
Der Griff war direkt nach dem Regen nicht gerade berauschend, wurde aber mit zunehmend wärmer werdender Strecke besser. Im Vergleich zu anderen Strecken ist das Mod-o-Drom eher auf der „wenig Griff“-Seite angesiedelt. Mit einem passenden Setup aber absolut problemlos fahrbar.
Die Klasse Stock hatte ursprünglich 9 Nennungen, schlussendlich zum Rennen erschienen sind dann lediglich 6 Fahrer. Kann man sehen wie man möchte, aber für Fahrer und Veranstalter ist das definitiv nicht schön…
Für Johannes mit den Xpress XQ10 war es das erste Rennen mit dem Umbaukit der Dämpferbefestigung. Das damit mögliche Verwinden der vorderen Blukheads unter Last sorgte für richtig viel mechanischen Griff auf der Vorderachse. Für die Strecke in Marktoberdorf genau das richtige. Beim ersten Akku war vorne noch die CFK-Strebe verbaut, was sich bereits ganz ordentlich gefahren hat. Ohne Strebe dann nochmal deutlich mehr Lenkung bei immer noch stabilem Heck.
Am Sonntagmorgen fing es pünktlich zur Fahrerbesprechung um kurz vor 9 wieder an zu regnen. Also musste für die ersten beiden Vorläufe auf nasser Strecke mein Regenauto herhalten. Wie immer hat die Lösung mit der Verteilerdose und ordentlich WetProtect auf das Sensorboard im Motor in beiden Läufen zuverlässig funktioniert. Zum dritten Vorlaufdurchgang war die Strecke dann fast vollständig abgetrocknet. Somit war klar, dass dieser der schnellste der drei Vorläufe werden sollte. Auch in diesem Lauf lief es super und so stand der XQ10 auf Startplatz 1 für die am Nachmittag stattfindenden Finalläufe.
Die Mittagspause wurde aufgrund der Wettervorhersage etwas verkürzt. Auf den Nachmittag waren starke Unwetter angekündigt.
Der Start zum ersten Finale verlief sauber, jedoch erwischte Johannes in der dritten Runde einen Kerb zu sehr und legte das Fahrzeug aufs Dach. Trotz einem schnellen Streckenposten gings zurück auf Position zwei. Auf den jetzt in Führung liegenden Chris Funke konnte er nach ein paar Runden wieder aufschließen und auch sauber vorbei gehen. Bis zum Ende der 7 Minuten änderte sich nichts mehr an der Reihenfolge. Im zweiten Finale verlief der Start ebenfalls wieder sauber. Auch der Rest war eher unspektakulär fast ohne Fehler aller Fahrer. Am Ende stand mit zwei Siegen in den beiden A-Finalen der erste Sieg mit dem Xpress Chassis zu Buche. Zum dritten Finale kam es wetterbedingt leider nicht mehr. Während gerade die GT Klasse auf der Strecke war beendete ein einsetzendes Gewitter mit Starkregen die Veranstaltung. Das Mod-O-Drom stand anschließend ordentlich unter Wasser. Mit der Siegerehrung im Trockenen ging ein spaßiges und erfolgreiches Wochenende in Marktoberdorf zu Ende.
Der Verein rund um Tobias Henkel scheute keine Mühen, die Teilnehmer glücklich zu machen. Super Verpflegung, eine wunderschöne Strecke und spannendes Wetter lassen über die hier und da vorhandenen kleineren Probleme mit der Zeitnahme hinwegsehen. Insofern kann man hoffen, dass auch in der nächsten Saison dort wieder Rennen stattfinden werden.

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