In den Klassen GT LMH Cup sowie FWD wird zukünftig vor einem Lauf wieder die Akkuspannung gemessen. Dies erfolgt mangels dauerhaft besetzter Technischer Abnahme auf eine etwas andere Art und Weise, die wir so schon einmal informell umgesetzt hatten. Es liegt ein Spannungstester aus, mit welchem vor dem Start die Akkuspannung gemessen wird. Mindestens ein anderer Fahrer der Klasse bzw. Gruppe muss diese Messung zu Gesicht bekommen. Liegt die Akkuspannung über 8,42V ist der Start untersagt. Bis 8,42V kann nachgedrückt werden und nach einer erneuten Messung, die <= 8,40V anzeigt, gestartet werden.
So muss die TA nicht von einer Person dauerhaft besetzt werden, aber es wird dennoch durch gegenseitige Selbstkontrolle für Fairness gesorgt.
Warum das ganze? Wir haben Anhaltspunkte, die uns davon ausgehen lassen, dass am vergangenen Rennen nicht jeder innerhalb der vom Reglement gesetzten Grenzen unterwegs war.
In den Klassen 1:8GT und TW17.5T ist die Spannungslage aufgrund der vorhandenen Leistung weniger ausschlaggebend. Hier setzten wir weiterhin auf die Vernunft der Teilnehmer.
Bei Einheitsmotor und festgelegter maximaler Drehzahl sowie identischer Übersetzung kann mehr Akkuspannung den entscheidenden Unterschied machen, sprich, hier lohnt sich Schummeln mehr was wir mit der oben erläuterten Vorgehensweise unterbinden wollen.
Danke für euer Verständnis und viel Erfolg beim nächsten Rennen!
Orga: Spannungsmessung
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